Pressestimmen

Das ist selten: Zwei Uraufführungen am „Ansbachtag” mit zwei äußerst unterschiedlichen Ansätzen zum Thema Bach. (...) Am Abend das nunmehr Zweite Ansbachische Konzert von Joachim F.W. Schneider in der Orangerie mit dem Münchener Kammerorchester. (...)

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(...) Wer sich auskennt, kann schwerlich etwas dagegen haben, dass der erste Preis an den Deutschen Joachim F.W. Schneider (geb. 1970) für sein Werk Drei Orchesterstücke ging. Es war der modernste und gleichzeitig originellste Wettbewerbsbeitrag. (...)

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(…) Die Drei Orchesterstücke des Siegers, des Deutschen Joachim F.W. Schneider, stehen stark in der Tradition des deutschen Modernismus. Ihre Struktur ist nahtlos und unproblematisch. (...)

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Uraufführungen gehören häufig zu den Schwachpunkten der young.euro.classic-Konzerte. (...) Als beim Konzert des RIAS Jugendorchesters am Freitag ein Werk des 1970 geborenen und in Würzburg lebenden Joachim F.W. Schneider angesetzt war, dämpfte allein der unbekannte Name die Erwartung des Rezensenten. Der Titel Sylphidentänze ließ zudem belanglos-poetischen Klingklang befürchten, sei es nun im verbindlich-programmatischen Stil der Henze-Nachfolge oder als Klangerforschung im Sinne handelsüblicher Avantgarden.

Es war dann beides nicht. Das Werk bedurfte nicht eines Typus, um erkennbar zu sein, es war stark genug, für sich selbst zu sprechen. (...)

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Die Streicher knistern, das Schlagzeug klappert, die Holzbläser spielen lange, eisige Töne (...) Das neue Werk von Joachim F.W. Schneider für die Kymi Sinfonietta ist wie eine Beschreibung des frostigen Nordens. Aber mit einem Mal, inmitten der Kälte, bricht eine swingende Trommelbegleitung los (...)

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(...) Höhepunkt war jedoch die Uraufführung Powerplay von Joachim F.W. Schneider, die der Komponist selbst dirigierte, ein raffiniertes, ausgewogenes und sogar witziges Werk (...)

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Das nennt man wirklich Identifikation mit einer Partie: Hubert Steiner, Gitarrist und Solist der Stückes Guru, betritt ganz in weißes Tuch gewandet und barfuß die Bühne. Der Titel „Guru“ ist mit Bedacht gewählt, ein Ensemble mit Flöte, Klarinette, Fagott, Violoncello, Akkordeon, Perkussion und zweiter Gitarre ist im Raum verteilt wie die Monde um den Planeten Solo-Gitarre. (...)

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(...) Die Kette der lebenden Komponisten bekam eine Fortsetzung, als der Sieger des II. Internationalen Uuno Klami Kompositionswettbewerbs – Joachim F.W. Schneider – und einer der führenden finnischen Komponisten – Kalevi Aho – unter den Zuhörern saßen. (...)

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Das war die beste Zugabe des Jahres: Nachdem sich Cyprien Katsaris mit beiden Händen durch den aufgedunsenen Teig von Mikis Theodorakis' Klavierkonzert gewalkt hatte, setzte er sich nochmals an den Flügel – und schmierte Wolfgang Amadeus Mozarts „Butterbrot“ mit trockenem Humor auf die Tasten. Beim Witz ist Timing alles: Fast schien es, als mokiere sich der achtjährige Mozart mit seinen hingeschmierten Tonleitern über Theodorakis' genauso simple, aber mit gewichtigem Pathos daherstolzierende Skalen. Oder über die zuvor uraufgeführten Sylphidentänze (...)

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Drei schwache Stücke, das verkraftet selbst der stärkste Abend nicht. Auch nicht bei "Young Euro Classic", dem Jungbrunnen dieses hundsheißen Sommers. Das RIAS Jugendorchester, traditionsreicher Nachwuchsförderer mit Heimvorteil, hatte mit Joachim F.W. Schneiders Auftragswerk Sylphidentänze gleich zu Anfang ein Werk vor sich, das sich müßig durch Blechlawinen, Holzbruch und Streicherpfützen wälzt. (...)

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